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04.02.2007 Strongman Run Münster 12km

Über 1.900 Teilnehmer und 12.000 Zuschauer in Münster
„Durchkommen ist alles!“ war das Motto beim ersten Fisherman’s Friend Strongman Run auf dem Truppenübungsplatz in Münster. Über 1.900 Teilnehmer und 12.000 Zuschauer warteten gespannt auf den Start des stärksten Hindernislaufes aller Zeiten.
Karin Reismann, Bürgermeisterin der Stadt Münster, gab Sonntag Mittag um genau 12:24 Uhr den Querfeldeinparcours frei. Insgesamt 22 Hindernisse und eine Strecke von 12 km standen den mutigen Athleten bevor.
Zu den Startern zählten neben Leichtathlet und ehemaligem Europarekordler Nico Motcheban auch WDR-Moderatorin Shary Reeves und Journalist und Autor Hajo Schumacher alias Achim Achilles.
VIVA Moderatorin Gülcan versorgte die Teilnehmer am Hindernis „Der Hügel der Wahrheit“ als DJ mit dem passenden Sound und sorgte für die passende Motivation. Neben einem spannenden Rennen bot dieses Event den Zuschauern Entertainment pur: Starke Wikinger, furchtlose Schotten und ausgeflippte Ballerinen kämpften nebeneinander um Ruhm und Ehre. 
Nach 40 Minuten und 37 Sekunden erreichte Alexander Lubina, Deutscher Vizemeister 2006 im 10.000 m Lauf, als Erster das Ziel und konnte sich Gewinner des ersten Fisherman’s Friend Strongman Runs nennen.
Die schnellste Frau im Feld war Ilona Pfeiffer mit Platz 47, die für den LC Solbad Ravensburg startete.
Insgesamt durften sich von den Teilnehmern 1.596 Finisher nennen und ihre Strongman Run-Medaille entgegennehmen.
Nico Motchebon, dreimaliger Olympiateilnehmer und 800 m Läufer, erkämpfte sich mit einer Zeit von 48 Minuten und 59 Sekunden Platz 37: „Die Hindernisse waren heftig und strapaziös. Aber das war mal ein ganz anderes Rennen. Toll, dass es so etwas jetzt in Deutschland gibt. Ich bin völlig k.o.“.
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Erste Station für die Teilnehmer: Der Römerwall. Als kleinen Vorgeschmack darauf, was die Läufer erwarten sollte, ging es zunächst im Zick Zack-Kurs knöcheltief durch den Matsch. Beim Pilgerpfad mussten die Teilnehmer Hindernisse in Form von Holzstämmen, die ihnen permanent den Weg versperrten, bezwingen – schon hier trennte sich die Spreu vom Weizen.
Dann kam der Hügel der Wahrheit Teil 1: Seichter Anstieg und höllisch steiler Abstieg, den es offensichtlich nicht zu unterschätzen galt. Beim Hügel der Wahrheit Teil 2 sank die Quote der Aufrechtstehenden dann zusehends. Alle guten Dinge sind drei: Es folgte ein weiterer steiler Berg, die Nordwand, die einer Vielzahl der Teilnehmer den Rest gab. Dabei kam das Schönste ja noch: Das große Krabbeln. Über eine Distanz von 20 Metern wurde unter einem Eisenverschlag durch den Matsch gekrochen. Der Reifentanz verlangte Schnelligkeit und Koordination und hielt den ein oder anderen mehrere Minuten inmitten der Reifenberge im Zaum.
Wem jetzt noch nicht die Puste ausging, stand vor einer Zwickmühle. Hier schossen hängende Reifen von rechts nach links und zwangen zum geschickten Ausweichen. Einige Läufer wurden wortwörtlich umgehauen und landeten wieder mal im Dreck. Diejenigen, die schon immer mal wissen wollten wie sich liebreizende Nager so fühlen, hatten besonders viel Spaß in den Rattenlöchern: Kriechen durch Betonröhren stand hier auf dem Programm! Wem auch dieses Hindernis immer noch nichts anhaben konnte, nahm die nächste Hürde in Form von acht Meter hohen Strohballen, die Klagemauer, auch noch spielend.
Anschließend war Endspurt angesagt. Die Teilnehmer erfreuten sich an noch mehr Schlamm. Augen zu und durch hieß es am Loch Nass. Hier wurden dann auch die letzten standhaften Läufer durch den Dreck gezogen. Doch das war nur die erste Runde. Wer es bis hierhin geschafft hatte, durfte zur zweiten Runde antreten...







Eines der vielen vielen Wasselöcher bis 1,10 Meter Tiefe.


Nun folgte eine reihe von sehr dicken Hölzern zum überwinden.

Eine der drei Berge die bis zu 27% Steigung hatten und ein schmutziger Teilnehmer. 

Das 20 Meter Schlamm Krabbeln hatte es in sich.

Nach dem Krabbeln versank mann bis zum Knie.

Der 20 Meter lange Reifenhaufen hatte es in sich besonders wenn jemand stecken blieb.

Diese 1,5 Meter hohen Strohballen mußten alle 50 Meter 8X bis zur Klagemauer überwunden werden.

Die Klagemauer konnte nur mit fremder Hilfe geschafft werden. Jeder half jeden.


Die hängenden Reifen sorgten für maches KO.

Die Rattenlöcher waren 3 Meter lang und mußten 16x durchquert werden.

Die Rückseite der großen 8 Meter hohen Pyramide.

Pyramide von vorne.


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04.04.2007 Paderborner Osterlauf

Traumwetter – zunächst bedeckt, dann beim Halbmarathon  Sonnenschein und Keniafestival. Die 61. Auflage des Paderborner Osterlaufs mit neuem Teilnehmerrekord von 8016 Läuferinnen und Läufern war sowohl über 10 Kilometer als auch über Halbmarathon fest in ostafrikanischer Hand. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern konnten die Kenianer die Siegprämien mitnehmen.

Auch in Paderborn wurden von Renndirektor Horst Wiczynski im Vorfeld stolz klangvolle Namen der Laufszene angekündigt. Zu den Prominentesten zählten der Vorjahressieger im Halbmarathon und Stammgast Moses Kigen (Kenia), Irina Mikitenko (TV Wattenscheid) sowie Extremsportler Joey Kelly (Foto oben). (Kelly Family) und vielen vielen Sauerländer Startern. Nebenbei wurde das Event von Star Reporter Wolf Dieter Poschmann klasse unter das Läufervolk gebracht.                 

Nebenbei gingen sehr viele Sauerländer Starter von benachbarten Vereinen auf die Strecke. Hier auf dem Foto ist Andre Kraus vom Tus Oeventrop (LAC Veltins Hochsauerland) in neuer Persönlicher Bestzeit über 10 km in 35:44 auf Gesamtplatz 68.   

Hier zu sehen ist ein Urgestein des TV Herdringen nämlich der Laufkollege Dietmar Blume der nach sechswöchiger Verletzungspause wegen einer Knochenhautentzündung am Schienbein endlich wieder seine Laufschuhe anziehen konnte. Gesamtplatz 213 in 40:45.

 Auch wenn es keinen Streckenrekord gab, konnten sich die Leistungen der Teilnehmer sehen lassen. Der Kenianer Moses Kigen, der bereits 2004 und 2005 in Paderborn das 10-km-Rennen für sich entschied und 2006 den Halbmarathon gewann, dominierte jetzt wieder den 10-km-Lauf in 28:02 Min. Schnellste Frau auf dieser Distanz war seine Landsfrau Peninah Arusei (31:46 Min.).Den Halbmarathon der Männer gewann der Kenianer Abel Kirui in 1:01,32 Std., bei den Frauen siegte auf dieser Distanz Beatrice Omwanza (Kenia) in 1:11,15 Std.                                                           

Hier haben wir die drei Herdringer Reinhard Gregori, Norbert Rudhart, Reinhard Maiworm und die Caller Läuferin Stefanie Quitschorek. Das Quartet lief in 46:35 bis 46:39 ein.

Hier kommen die stralenden Läufer Henry Freiburg-Senses von SSV Allendorf und Claus Bodach vom SV Lüttringen gerade ins Ziel. Henry (Platz 218 in 40:56) und Claus (Platz 310 in 42.34) waren beide sehr mit ihrer Finisherzeit zufrieden. 

Hier zu sehen ist das Duo vom SC Hagen Wilde-Wiese nämlich Lukas Appelhans (Platz 44 in 34:15) und Thomas Baehr (Platz 49 in 34:35) die wieder einmal sehr schnell unterwegs waren.

Der Veranstalter des ersten Hennesse Triathlons Horst Bornemann (Mitte) (Infos  unter) http://www. hennesee-speed-triple.de/


Die kleineren Fans bekamen von dem Westfälischen Anzeiger einige Hilfsmittel um für eine super Stimmung an den Laufstrecken  zu sorgen.

Ganz wichtig war es nach dem Lauf seine Speicher wieder aufzufüllen. Hier beim Corbonloading Rolf Mitzscherling vom TV Herdringen. 5km Platz 25 in super schnellen 18:54.

06.05.2007 Deutsche Marathon Meisterschaft in Mainz

8700 starteten beim Mainz Marathon. Doch die meisten liefen bei sommerlichen Temperaturen nach 21,1 km ins Ziel. Deutsche Marathon-Meister wurden der 32-jährige Hesse Philipp Büttner in 2:20:18 und Ilona Pfeiffer vom LC Solbad Ravensberg in 2:46:15 Stunden.

Ein abgewandelter Slogan „Mainz wie es läuft und schwitzt“ machte bei der achten Auflage des Gutenberg-Marathons die Runde, schließlich ist der Marathon in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz als hitzeträchtiges Unternehmen hinreichend bekannt – und beliebt. Schließlich schaffen es die Mainzer, innerhalb von nur wenigen Wochen das Teilnehmerlimit von 10.000 zu erreichen. Durch den Schwenk des DLV mit der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften von München nach Mainz wurde es zwar auf den Meldelisten noch etwas enger, doch als am Sonntagmorgen der Startschuss fiel, waren 8.700 an der Startlinie, darunter allerdings lediglich 454 Meisterschaftsläufer.

Vom Start weg bestimmten mit Sergij Zachepa und Vorjahressieger Andej Naumov zwei Ukrainer die Schlagzahl, Alexander Lubina folgte mit Elisha Sawe und Vincent Krop mit einem Tempo in Richtung Zielzeit 2:16 Stunden. Noch bei Halbzeit wirkte der Wattenscheider sehr locker, die Durchgangszeit von 1:07:45 entsprach exakt den Vorstellungen von Trainer Tono Kirschbaum. Wenig später jedoch war das Debüt für den 27-jährigen vorzeitig beendet. „Die Beine wollten einfach nicht mehr. Eine Erklärung dafür habe ich nicht“, gestand ein sichtlich konsternierter Alexander Lubina später.

Die Frauensiegerin hatte im wenig stark besetzten Feld eigentlich niemand auf der Rechnung. Vom Start weg marschierte Ilona Pfeiffer vom LC Solbad Ravensberg an der Spitze. „Mein Trainer Bernhard Hiebler hat mich auf eine 2:48 eingestellt. Ich habe aber nicht gedacht, dass ich das alleine durchlaufen kann“, kommentierte die 32-jährige gebürtige Weißrussin, die seit 1999 in Deutschland lebt, ihren Erfolg nach selbst für sie sensationellen 2:46:15 Stunden.

Hier zu sehen mit der Nr.138 Markus Kreimer vom Tus Oeventrop.

Diese Brücke über den Rhein mußte zweimal überquert werden.

Mit 80.-100.000 Zuschauern an der Strecke belegte der Mainz-Marathon auch im achten Anlauf seine Anziehungskraft. Dauerapplaus von mehreren tausend Zuschauern allein im Start-/Zielbereich und eine stimmungsvolle Kulisse auch in den Ortsteilen - der Event ist weiterhin ein Feiertag in Mainz. Bei zuschauerfreundlichem (für die Läuferinnen und Läufer aber deutlich zu heißem) Wetter um die 28. Grad - warb der Gutenberg-Marathon 2007 bei der achten Auflage durch eine angenehme Atmosphäre, die erneut vom SWR über vier Stunden in Wort und Bild eingefangen wurde.

13.10.2007 Brocken Marathon Wernigerode



  
Die Himmelpforte wie passend!
  
Der Veranstalter hatte sich richtig mühe gegeben 
    
Eine richtige Brockenhexe gehört einfach dazuEin Erlebniss Bericht von Martin Quitschorek.
Nun folgt ein kleiner Bericht von der Teilnahme am Brockenmarathon in Wernigerode. Dieser Start wäre fast ins Wasser gefallen weil ich mir Dummerweise am Vortag einen  Zeh am rechten Fuß angebrochen hatte. Da aber auch ein Kurz - Familien Urlaub anstand sollte das Laufen zumindest probiert werden. Frisch getapt ging es am frühen Samstag Morgen zur Himmelpforte! So hieß urigerweise die Straße (Wiese) von wo der Start des Marathons erfolgen sollte. Dieser war pünktlich um 9:00 bei angenehmen sonnigen 14.C.Kurz zuvor wurde der Brockenmarathon als einer der 10. beliebtesten Läufe 2007 ausgezeichnet. Dann machten sich insgesamt 900 unentwegte Marathonis auf die doch sehr harte Strecke wie sich später herausstellen sollte. Die ersten 10 Kilometer ging es wellenartig zum Örtchen Ilsenburg ohne großartig HM zu machen. Dann Begann der Anstieg zum Brocken der bis ca. KM 16 noch einigermaßen laufbar war. Was dann aber erfolgte war der Hammer. Die letzten 3,5km ging es eine alte Panzerstraße hinauf die gute 25% Steigung hatte.

Nun war nur noch schlichtes gehen möglich wobei man aufpassen musste nicht nach hinten zu kippen. Die letzten Aktiven Läufer (die wirklich hochlaufen wollten) hatten auch nur noch das Tempo eines Gehers und stellten alsdann ihre Fortbewegung auf die doch Kraftsparende Gehvariante um. Oben auf dem Gipfel waren Handschuhe und dickere Kleidung angebracht denn es Pfiff auf einmal ein Starker 0.C kalter Wind. Jeder der in kurz gestartet war erlebte diesen Temperatursturz als Tiefkühltruhe und hatte einen mehr als großen Fehler begannen. Auf diese Klimatischen Gegebenheiten wurde aber in den Ausschreibungen Ausdrücklich hingewiesen. So Steil wie es raufging führte die Strecke auf der andern Seite wieder hinab. Normalerweise hätte man so richtig schön den Berg mit Tempo hinunterfliegen können, aber leider machte mir ab diesen Streckenpunkt mein Zeh das Laufen zur Hölle. Diese Bergabpassage dauerte auch nur 12 Kilometer so das an normales Laufen leider nicht mehr zu Denken war. Nachdem bei KM 32+35 noch einmal zwei heftige Anstiege kamen hörte man von weiten die Lautsprecher im Ziel.

Fertig und Platt im Ziel Aber nach dem Motto was uns nicht umbringt macht uns noch härter wurden die letzten Kilometer noch einmal schwer auf die Zähne gebissen so das nach 4:12:16 endlich das Ziel in Wernigerode erreicht wurde. Nach einer heißen Erbsensuppe und einer frisch gezapften Hasseröder Pils (welches im Startgeld von nur 20 Euro mit inhalten war) wurde endlich der mittlerweile doppelt so Dicke Zeh aus seinen Schuh befreit.
   
  
 

Das Fazit zu diesen Lauf ist: Es handelt sich um eine wunderschöne aber sehr harte Strecke die man sich doch einmal im Leben antuen sollte.













Die berühmte Panzerstrasse 
   
Die letzten Meter vor dem GipfelDer heilige Brockenstein
  
  Den Marathon gewann übrigens Ulf Kersten vom BLV Ilsenburg in 2:44:38. Bei den Frauen siegte Sabine Willberg aus Magdeburg in 3:19:30.